Aktuelles

Gemeinschaft stiften

Freiraum öffnen

in Krankheit,

gegen Unsicherheit und Angst

 

Krankheit erleben wir Menschen immer als Bedrohung. Die gegenwärtige Pandemie beeinträchtigt und verändert unser Leben und das vieler Menschen. Sie verunsichert uns, ruft die Sorge um unsere Gesundheit wach, um unser Leben und das vieler Menschen, die wir lieben. Fragen steigen auf, Sorgen und Ängste treiben unsum.

Die notwendigen Maßnahmen des Rückzugs aus unseren Beziehungen, die Unterbrechung gewohnter Alltagsrhythmen können zum Gefühl der Isolation führen.

 

Gebet stiftet Gemeinschaft Gebet öffnet einen Freiraum

Mit diesem Blatt möchten wir Sie einladen ihre Ängste im Gebet vor Gott zu bringen. Mit der Klostergemeinschaft der Benediktinerinnen St. Stephan in Augsburg, die diese Vorlage erstellt hat und sich als Gemeinschaft täglich mehrmals in diesen Anliegen zum Gebet versammelt, stehen wir vor Gott mit unseren Anliegen und Nöten.

Eröffnung-Besinnung

Ich komme zur Ruhe, schaue auf den Tag, der vor mir oder hinter mir liegt, auf die

Begegnungen und Erlebnisse. Ich höre auf meine Sorgen und meine Ängste, auf alles, was mich bewegt und lege es vor Gott hin. Ich beginne:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Ein Psalmwort für den Tag

Sonntag (aus Psalm 116)

Bedrängnis und Kummer treffen mich.

Ich rief den Namen des HERRN: Ach HERR, rette mein Leben! Komm wieder zur Ruhe, meine Seele, denn der HERR hat dir Gutes erwiesen.

Montag  (ausPsalm28)

Der HERR ist meine Kraft und mein Schild, auf ihn vertraute mein Herz, so wurde mir geholfen;

da jubelte mein Herz, mit meinem Lied will ich ihm danken.

Dienstag (aus Psalm 90)

Unsere Tage zu zählen, lehre uns! Dann gewinnen wir ein weises Herz.

Kehre doch um, HERR! - Wie lange noch? Sättige uns am Morgen mit deiner Huld! Dann wollen wir jubeln und uns freuen all unsre Tage.

Mittwoch  (aus Psalm 57)

Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig, denn ich habe mich bei dir geborgen, im Schatten deiner Flügel will ich mich bergen, bis das Unheil vorübergeht. Ich rufe zu Gott, dem Höchsten, zu Gott, der mir beisteht.

Er sende vom Himmel und rette mich, Gott sende seine Huld und seine Treue.

 

Donnerstag(aus Psalm 23)

Der HERR ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen.

Auchwenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte keinUnheil; denndubist bei mir, deinStockund deinStab,sie trösten mich.

Freitag (aus Psalm 27)

Der HERR ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist die Zuflucht meines Lebens: Vor wem sollte mir bangen?

Hoffe auf den HERRN, sei stark und fest sei dein Herz! Und hoffe auf den HERRN.

Samstag (aus Psalm 138)

Muss ich auch gehen inmitten der Drangsal, du erhältst mich am Leben. Du streckst deine Hand aus, deine Rechte hilft mir.

Der HERR wird es für mich vollenden. HERR, deine Huld währt ewig. Lass nicht ab von den Werken deiner Hände!

 

Lesung                                                                              Jeremia14,9

Du bist doch in unsrer Mitte, HERR, und dein Name ist über uns ausgerufen. Verlass uns nicht!

Gönnen Sie sich einen Augenblick der Stille: Was sagen Ihnen diese Worte heute? Mit wem möchten Sie dieses Wort heute teilen, es mitteilen?

 

Gebet - Dank - Bitte - Fürbitte

Wir danken für den Dienst aller in den medizinischen Einrichtungen, bei den Rettungsdiensten, in den Beratungsstellen, in der Telefon- und Notfallseelsorge und bitten um das richtige Wort, um Kraft und Schutz für sie.

Wir danken für den Dienst aller, die in öffentlicher Verantwortung stehen und bitten um Besonnenheit und die Gabe der richtigen Entscheidungen.

Wir danken für den Einsatz aller, die sich um Nachbarn, um Gefährdete und Hilfsbedürftige kümmern und bitten um ein waches Herz für uns alle.

Wir beten für alle, die in Angst und  Schrecken  sind  und  bitten  um  die  Gabe  der  Ruhe, derGelassenheit und der Hoffnung für sie.

Wir beten für alle, die erkrankt sind, um das Geschenk der Heilung. Wir beten in unseren ganz persönlichen Anliegen an diesem Tag.

Wir beten für alle Verstorbenen und für alle, die um sie trauern.

 

Gebet des Herrn

Sprechen Sie das Gebet, das Sie mit allen Getauften verbindet: Vater unser …

Segen Barmherziger Gott, wenn wir kraftlos sind, stärkst du uns, wenn uns der Mut verlässt, sprichst du Ermutigung zu,

wenn uns die Hoffnung verlässt, schenkst du neue Zuversicht, wenn wir es auch nicht spüren, du bist da.

Dein Segen begleite uns heute und jeden Tag,

denn du bist mit uns alle Tage bis zum Ende der Welt. Amen

 

Liebe Schwestern und Brüder,

die ganze Welt ist in Coronakrise. 

Wir alle sind in Angst und Not. Einer Seite stellen wir uns viele Glaubensfragen?

Anderer Seite sagt uns unser Glaube, dass wir in Gott vertrauen sollen.

Lasst uns tun, was unser Glaube uns sagt. In Gott vertrauen und alles ihm anvertrauen.

Gott hat seinen Plan, für mich, für Sie, für die ganze Welt.

Lasst uns im Gebet geeinigt sein und tun und folgen die Anweisungen der Regierung, der Kirche und aller anderen Unternehmern. Lasst uns einander ermutigen und für einander beten.

Ein Gebet ist eingefügt.

 

Gebet:

Guter Gott, wir bitten DICH:

Für alle, die am Corona-Virus erkrankt sind,

für die Ärzte und das Pflegepersonal,

für alle, die sich gegen die Ausbreitung engagieren,

für alle, die in Quarantäne sind,

für alle, die sich einsam fühlen und niemanden umarmen  können,

für alle, die sich Sorgen machen und Angst haben,

für alle, die großen materiellen Schaden erleiden oder  befürchten,

für alle, die bereits verstorben sind,

um Besonnenheit mitten im Sturm,

um die Entwicklung eines Gegenmittels,

um die Eindämmung der Krankheit,

um Dankbarkeit für jeden Tag in Gesundheit,

um die Einsicht, dass unser Leben Geschenk ist, dass wir alle  einmal sterben müssen und nicht alles kontrollieren können, um einen festen Glauben an DICH.

Herr, DU allein bist der Ewige. Wir vertrauen DIR. Amen.  (unbekannt)

 

Ich wünsche uns allen alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen.

 

Pater Geesan Ponthempilly, Pfarrer

 

 

 

PFARRBÜROS GESCHLOSSEN


Die Pfarrbüros sind momentan bis auf weiteres für den kompletten Publikumsverkehr geschlossen.

 

Die Pfarrsekretärinnen arbeiten ganz regulär weiter und sind telefonisch und per Mail gerne für Sie erreichbar.

Das Pfarrbüro Nersingen ist vom 14. – 17. April nicht besetzt.

 

Termine mit Pater Geesan stimmen Sie bitte direkt mit ihm ab. Sie erreichen ihn telefonisch unter 07308/9119790 oder 0173/8442433 und per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

 

PFARRKIRCHEN GEÖFFNET!


Auch wenn zur Zeit keine Gottesdienste o.ä. stattfinden können, sind unsere Pfarrkirchentrotzdem für Sie geöffnetund besonders auch an den Osterfeiertagen festlich geschmückt.

Natürlich gelten auch hier die maßgeblichen Hygienevorschriften und die Kontaktbeschränkungen.

Aber vielleicht haben Sie gerade in den gegenwärtigen Zeiten das Bedürfnis, eine Kerze anzuzünden, ein Gebet zu sprechen und dadurch neue Kraft und Hoffnung zu schöpfen.

 

Unsere Pfarrkirchen haben momentan zu folgenden Zeiten für Sie geöffnet:

 

Pfarrkirche St. Ulrich Nersingen              täglich von 08:00 bis 18:00 Uhr

Pfarrkirche St. Dionysius Oberfahlheim   täglich von 08:30 bis 18:00 Uhr
Pfarrkirche St. Johann Baptist Straß       sonntags + feiertags von 09:00 bis 18:00 Uhr

 

Sie sind herzlich willkommen!


 

 

HAUSGOTTESDIENSTE

Das Bistum Augsburg veröffentlicht auf seiner Homepage (www.bistum-augsburg.de) für jeden Tag die Vorlage eines Hausgottesdienstes mit den Texten vom Tag. Für die Sonntage drucken wir die Vorlagen aus und legen die Ausdrucke in den Kirchen in Nersingen und Oberfahlheim aus. Dort können sie abgeholt werden, damit Sie zuhause in der Familie oder mit der "Fernseh-Gemeinde" den Gottesdienst feiern können.

Bleiben wir im Gebet miteinander verbunden.

Sigrid Kraus, Gemeindereferentin