Aktuelles

 

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Aktuelle Informationen finden Sie immer auf unserer

Homepage www.pgnersingen.de.

PFINGSTNOVENE

Bei verschiedenen Nöten und Anlässen halten Gläubige oft eine neuntägige Andacht, eine Novene. Dieser Brauch stammt aus der Zeit der Urkirche. Denn die neun Tage zwischen der Himmelfahrt Christi und Pfingsten verbrachten die Apostel zusammen mit Maria, der Mutter Jesu, im Gebet. Die älteste Novene ist also die Pfingstnovene, das gemeinsame Beten der Kirche um das Kommen des Heiligen Geistes. Wir wollen sie vom Tag nach Christi Himmelfahrt an bis zum Samstag vor Pfingsten in Verbindung mit der hl. Messe des jeweiligen Tages halten. Alle Gläubigen der drei Pfarreien unserer Pfarreiengemeinschaft sind dazu eingeladen, an diesen neun Tagen in den verschiedenen Kirchen an der Novene teilzunehmen.

 

In diesem Jahr beten wir zur Pfingstnovene folgendes Gebet:

 

Komm herab, o Heil’ger Geist,

der die finstre Nacht zerreißt,

strahle Licht in diese Welt.

 

Komm, der alle Armen liebt,

komm, der gute Gaben gibt,

komm, der jedes Herz erhellt.

 

Höchster Tröster in der Zeit,

Gast, der Herz und Sinn erfreut,

köstlich Labsal in der Not.

 

In der Unrast schenkst du Ruh,

hauchst in der Hitze Kühlung zu,

spendest Trost in Leid und Tod.

 

Komm, o du glückselig Licht,

fülle Herz und Angesicht,

dring bis auf der Seele Grund.

 

Ohne dein lebendig Wehn

kann im Menschen nichts bestehn,

kann nichts heil sein noch gesund.

 

Was befleckt ist, wasche rein,

Dürrem gieße Leben ein,

heile du, wo Krankheit quält.

 

Wärme du, was kalt und hart,

löse, was in sich erstarrt,

lenke, was den Weg verfehlt.

 

Gib dem Volk, das dir vertraut,

das auf deine Hilfe baut,

deine Gaben zum Geleit.

 

Lass es in der Zeit bestehn,

deines Heils Vollendung sehn

und der Freuden Ewigkeit.

Amen. Halleluja

 

 

RENOVABIS-KOLLEKTE

Die Solidaritätsaktion Renovabis, die 2018 ihr 25-jähriges Bestehen feiern durfte, hat für dieses Jahr das Leitwort "Selig, die Frieden stiften - Ost und West in gemeinsamer Verantwortung" gewählt. Renovabis wurde als „Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen im Osten Europas“ gegründet. Die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken wollten damals nicht einfach nur ein zusätzliches kirchliches Hilfswerk ins Leben rufen. Man wollte vielmehr, dass alle Katholikinnen und Katholiken – dass wir alle (!) – aktiv werden, um den Aufbau von Kirche und Zivilgesellschaft im Osten zu fördern. Vieles ist seitdem gelungen, vieles bleibt noch zu tun!

 

Wir bitten Sie herzlich um eine großzügige Spende bei der Renovabis-Kollekte in den Gottesdiensten am Pfingstsonntag, 30./31. Mai.

 

Renovabis-Opfertütchen sind in der Pfarrkirche erhältlich. Wer eine Spendenquittung für das Finanzamt braucht, möge bitte den Abschnitt „Spendenbestätigung“ ausfüllen.

 

Gott, ich träume von einer Kirche

Gott, ich träume von einer Kirche,

die immer neue Wege zu den Menschen sucht und erprobt mit schöpferischer Phantasie, die die frohe Botschaft frisch und lebendig hält.

 

Ich träume von einer Kirche,

die offen ist für das Anliegen Christi und sich deshalb interessiert für das Leben der Menschen und für die Erneuerung der Welt im Geiste Jesu.

 

Ich träume von einer Kirche,

die eine Sprache spricht, die alle verstehen, auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene, in der sich auch alle spontan und lebendig ausdrücken können, die Raum lässt für Initiative und Mitentscheidung.

 

Ich träume von einer Kirche,

die prophetisch ist und die ganze Wahrheit sagt, die Mut hat, unbequem zu sein und die unerschrocken das Glück der Menschen sucht.

 

Ich träume von einer Kirche,

die Hoffnung hat, die an das Gute im Menschen glaubt und die gerade in einer Welt voll Furcht und Verzweiflung voll Freude auf Gottes Führung baut.

Gott hilf mir, dass ich an dieser Kirche mitbauen kann.

 

 (Verfasser unbekannt)