Kirchenverwaltung St. Dionysius  Ober- und Unterfahlheim

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Am 18.11.2018 fanden Kirchenverwaltungswahlen statt. Das neu gewählte Gremium wird im neuen Jahr seine konstituierende Sitzung abhalten.

Gewählt wurden:

Herr Franz Merkle jun., Herr Manfred Miller, Herr Erich Spann, Frau Rita Spann.

Wir danken allen Kandidatinnen und Kandidaten, die sich für das Amt zur Verfügung gestellt haben. Danke auch an den Wahlausschuss für seine Arbeit.

 

     Kirchenverwaltung bis 31.12.2018  

     Kirchenverwaltungsvorstand

    Pater Geesan Pontempilly CMI

     Kirchenpfleger

    Erich Spann

     Kindergartenpfleger

    Xaver Gegenfurtner:

     Schriftführer

    Josef Steinmayer

     Verbindungsmann zum Pfarrgemeinderat

    Wolfgang Kösel

     weiteres Mitglied

    Franz Merkle sen.

 

Was macht eigentlich die Kirchenverwaltung?

Zu den Aufgaben dieses Gremiums zählen die Genehmigung des jährlichen Haushaltsplanes,Miet- und Pachtangelegenheiten. Zu seinen Zuständigkeitsbereich gehört auch die Verwaltung für Gebäude und Personalangelegenheiten, insbesondere des Personals des Kindergartens.

In den vergangenen 18 Jahren fanden zahlreiche Erhaltungsmaßnahmen an Kirche und Pfarrhof statt. So wurden 2015 und 2016 eine Statikprüfung und eine Inspektion der elektrischen Anlage in der Pfarrkirche durchgeführt.

Das größte laufende Projekt ist die Renovierung des fast 400 Jahre alten Pfarrstadels. Im ersten Bauabscnitt, abgeschlossen Anfang 2015, fand die Stabilisierung des Mauerwerkes durch ein Korsett und die Renovierung des historischen Dachstuhles einschließlich einer neuen Dacheindeckung statt. Dieser erste Schritt war dringend notwendig, da der Dachstuhl die Wände durch sein Gewicht nach außen drückte. Zu weiteren Informationen nach unten scrollen.

Laufende Aktivitäten 2018

Vielfälftige Themengebiete taten sich in den einzelnen Sitzungen auf: Brandschutzkonzept für den Kindergarten, Einstellung einer neuen Leiterin für den Kindergarten der Pfarrgemeinde, Standsicherheit der Bäume auf den Kirchengrundstücken, Sicherheitsbegehung aller Gebäude und des Pfarrstadels.

Die Bäume im Garten des Pfarrhofes, am Hang hinter dem Pfarrstadel und im Kindergarten begutachtete ein Sachverständiger. Danach galt es die festgestellten Mängel durch eine Gartenbaufirma beheben zu lassen. Der Sicherheitsbeauftragte der Diözese nahm den Pfarrstadel, die Kirche und die Kapelle in Unterfahlheim unter die Lupe. Moderat waren die Mängel im Pfarrhof, es mussten nur Kindersicherungen in die Steckdosen eingebracht werden. In der Kirche müssen die hölzernen Leitern in der oberen Hälte des Kirchturmes gegen Metallleitern ausgetauscht werden, die Aufhängung des "Ewigen Lichtes" muss ebenfalls verändert werden, d.h. die hölzernen Rollen des Flaschenzuges, mit dessen Hilfe man das Ewige Licht herunterziehen kann, müssen gegen metallene Rollen ausgetauscht werden. Der Kirchturm der Kapelle Unterfahlheim ruht mit drei iner Mauern auf einer massiven Balkenkonstruktion im Dachstuhl. Für Wartungsarbeiten an der Glocke gibt es einen schmalen Ausschnitt im nicht sichtbaren Teil des Turmes im Inneren des Dachstuhles, davor ein Podest. Dieses ist seit 265 Jahren mit losen Brettern über unterschiedlich hohen Balken belegt. Diese Bretter mussten durch eine feste Konstruktion mit seitlicher Absturzsicherung ersetzt werden. Außerdem muss der Teil der Treppe, die in den Dachstuhl führt und noch Treppengeländer besitzt, mit einem solchen gesichert werden.

Die Renovierung der Pfarrstadels kommt langsam zum Ende. Da die Pfarrgemeinde über keine besonderen finanziellen Reserven verfügt, konnte nur Schritt für Schritt vorgegangen werden. Gebaut konnte nur werden, wenn ein Finanzplan stand und die Diözese die Ausschreibung eingeleitet hatte und sich die Angebote der Firmen im Rahmen des Finanzplanes bewegten. Im Laufe des Jahres 2018 ersetzte die Firma  Reichenberger die alten in den Lehm gesetzten Ziegelfundamente durch ein Betonfundament  Damit der Stadel nicht mehr im Nassen steht, bekam er eine Regenableitung und Drainage mit Kanalanschluss. Im Oktober fanden die Außen- und Innenputzarbeiten statt. Das alte Tor blieb erhalten und erhielt eine Verjüngungs- und Schönheitskur. Inszwischen erstrahlt der Stadel in einem seit Jahrhunderten nicht mehr gesehenen Außenanstrich. Mit der Einbringung eines festen Fußbodens ist die Erhaltungsrenovierung unseres fast 400 Jahre alten Pfarrstadels abgeschlossen.

 

Pfarrstadelrenovierung 2014 - 2015

 

               Gesamtkosen 1. Bauabschnitt 118.702,03 €
                 Zuschuss Diözese                                      95.000,00 €
                 Zuschuss Gemeinde Nersingen                                        3.560,00 €
                 Zuschuss Landkreis Neu-Ulm                                        3.350,00 €
                 Zuschuss Landesdenkmalamt                                        2.500,00 €
                        Zuschuss Bezirk Schwaben                                                       2.100,00 €
                        Zuschuss Landesstiftung                                                       2.500,00 €
                 Pfarrgemeinde St. Dionysius                                                       9.692,03 €
 

  

                             

 Voraussichtliche Baukosten 2. Bauabschnitt                                                185.000,00 €
   
   

Der 2. Bauabschnitt sollte noch 2017 abgeschlossen werden. Die beantragten notwendigen Zuschüsse der oben aufgeführten Stellen lagen dem Kirchenpfleger vor, der Haushaltsplan war erstellt, die Gewerke vom Diözesanbauamt ausgeschrieben. Leider konnte anhand der eingegangen Angebote keine Auftragsvergabe eingeleitet werden. Somit verschiebt sich der 2. Bauabschnitt in das Jahr 2018. Für den Kirchenpfleger bedeutet dies alle Anträge auf Zuschüsse neu zu stellen.

 

 

Frühere Baumaßnahmen

2001 / 2002

Zu den früheren Maßnahmen gehörte die Grund-sanierung und Renovierung unseres aus dem 17. Jahrhundert stammenden Pfarrhofes, die 2002 ihren Abschluss fand.

 

2004 brachen Teile der Kirchendecke herunter und machten eine teilweise Innenrenovierung unserer Pfarrkirche St. Dionysius notwendig.

2009 machten Schäden am Dachstuhl eine Grundsanierung notwendig. Gleichzeitig fand eine umfassende Außenrenovierung statt.

         

 

Der Kirchenverwaltung gelang es diese gewaltigen Investitionen durch mühevolle Kleinarbeit, solide Zuschüsse aus dem

politischen Bereich, .aber vor allem aber aus der Diözese Augsburg zu erhalten, auf ein sicheres Fundament zu stellen.

Der aktuellen Kritik am Kirchensteuersystem sei entgegengehalten, ohne diese aus Kirchensteuer finanzierten

Zuschüsse aus Augsburg im hohen sechsstelligen Bereich wäre die Erhaltung der Kulturgüter wie Pfarrhof und Kirche

nicht möglich gewesen.